Mongolei Reiseblog - Einheimische
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Reise-Blog Mongolei

Karge Schönheit: die Wüste Gobi

Wer in die Wüste geschickt wird, geht an einen unwirtlichen Ort, von dem er am besten nicht mehr wiederkehren soll. Dass so eine Tour alles andere als eine Strafe sein kann, zeigen Reisen in die Mongolei.

Undendliche Weite, Stille, Abgeschiedenheit: In der Mongolei können Sie die nördlichste und gleichzeitig sechstgrößte Wüste der Welt kennenlernen, die Gobi. Eigentlich handelt es sich bei ihr um eine Halbwüste mit nur drei Prozent Dünengebiet („Els“). Größtenteils bedecken Felsen die Gobi, aber auch Seen findet man hier – unter anderem mehr als 100 Salzseen. Zu sagen, wo die Gobi liegt, ist gar nicht so einfach. Je nach Definition erstreckt sie sich über den gesamten Wüstenbereich Zentralasiens – oder nimmt nur die Steppen in der Mongolei und im Norden der Inneren Mongolei ein.

Ab in die Wüste

Ein guter Ausgangspunkt, um in die Gobi aufzubrechen, ist Ulaanbaatar. Sie fahren gen Süden – und befinden sich nach etwa einem Tag in der Wüste Gobi. Die langen Fahrtzeiten sind ideal, um entspannt die Landschaft zu genießen. Außerdem habt man unterwegs immer wieder die Möglichkeit, auszusteigen und eine Strecke zu wandern – je nach Wetterverhältnissen, Tagesetappen und Ihrer Kondition. An heißen Sommertagen kann es in der Gobi vorkommen, dass es etwas zu sehen gibt, das so gar nicht da ist: eine der berühmten Fata Morganas. Das physikalische Phänomen entsteht, wenn es windstill ist und das Licht zuerst eine kalte Luftschicht durchquert und dann im flachen Winkel auf eine wärmere Luftschicht stößt. Dadurch wird es so gebrochen, dass man eine Spiegelung sieht.

Mongolei Reise - Wüste Gobi - Baum

Greifvögel in der Gobi: die Geierschlucht

Die Geierschlucht liegt im Nationalpark Gurwan Saikhan (dem größten der Mongolei), der sich an die Ausläufer des Altai-Gebirges schmiegt. Bei einer Wanderung durch die Schlucht treffen Sie mit etwas Glück auf Steinböcke und Wildschafe, die in der Gobi leben. Und wie es er Name schon vermuten lässt: Wenn Sie den Blick gen Himmel richten, können Sie den einen oder anderen Bartgeier über sich kreisen sehen. Wanderfreunde sollten unbedingt auf warme Kleidung achten. Denn bis weit in den Sommer hinein liegt sogar Eis in der Schlucht.

Mongolei Rundreisen - Geierschlucht

Die längsten Wanderdünen der Welt

In der Gobi werden Sie schnell feststellen, dass die Wüste alles andere als langweilig ist – die bloßen Dünen, die sich elegant am Horizont entlangziehen, sind spektakulär. Besonders die Khongoryn-Els-Sanddünen – die längsten Wanderdünen der Welt. Um sie zu sehen, fährt man in den Süden der Gobi. Einfach ein Sandhaufen? – von wegen! Mitten in der Landschaft schießt ein außergewöhnlicher Berg aus Sand empor, der bis zu 120 Meter hoch ist und sich über eine Länge von sagenhaften 180 Kilometern zieht – und sich von Westen nach Osten bewegt. Zusammen mit der dunklen Bergkette in Hintergrund bietet sich ein besonders schönes Panorama.

Mongolei - Wanderung in der Wüste Gobi

Flammende Klippen und Dinosaurier

Wenn man nach Bayanzag fährt, begleiten einen Berge, Felsen und Sand. Schließlich erreicht man eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Mongolei: die „Flammenden Klippen“. Den Namen verdanken sie ihrer orange leuchtenden Farbe. Der Ort ist auch für Jurassic-Park-Fans ausgesprochen interessant. In den 1920er Jahren entdeckte hier der amerikanische Wissenschaftler und Abenteurer Roy Chapman Andrews ein vollständiges Dinosaurier-Nest mit Eiern. Das führte dazu, dass dieser Platz sowie der Rest der Mongolei bedeutend für paläontologische Forschungen wurde. Bisher ist allerdings noch nicht geklärt, welche Saurier aus den Eiern hätten schlüpfen sollen.

Mongolei - Bayanzag - Flammende Berge

Kloster Ongi

Klippen, Sand, Fossilien – in dieser menschenfernen Gegend vermutet man zunächst kein Kloster. Die Ruinen des versteckten Klosters Ongi werden Sie eines Besseren belehren. Das Kloster beherbergte einst über 500 buddhistische Mönche. Während der religiösen Verfolgungen in den 30er-Jahren wurde es fast vollständig zerstört und viele der dort ansässigen Mönche mussten in Arbeiterlagern leben. Heute gibt es ein kleines, neues Kloster. Es ist gut möglich, dass man einen der hier lebenden Mönche trifft und sich mit ihm über das Klosterleben in der Gobi austauschen kann.    

 

Begegnungen in der Gobi

Die unendliche Weite der Wüste wird nur stellenweise von ein paar Nomaden bevölkert, die unter anderem Kamele oder Ziegen züchten. Begegnungen mit den Einheimischen ergeben sich immer spontan. Besucher werden stets herzlich willkommen geheißen und auf eine Tasse Tee eingeladen. Wer schon immer mal wissen wollte, wie es sich auf einem Kamel reitet, kann ein Wüstenschiff mieten und einen kurzen Ausritt unternehmen. In dieser Einöde übernachtet man landestypisch in Jurten oder Zelten unter dem mongolischen Sternenhimmel – ganz ohne Lichtverschmutzung. Eine bizarre Kulisse für Ihre Jurte bilden zum Beispiel die Berge von Baga Gazriin Chuluu, die Reisende, die von der Hauptstadt kommen, willkommen heißen. Der Name bedeutet „Land der kleinen Steine“, und vielleicht spüren Sie noch etwas vom Geist Dschingis Kahns, der hier sein Lager aufgeschlagen haben soll.

Mongolei Reise - Jurtencamp

Wenn Sie die Wüste Gobi kennenlernen möchten, empfehlen wir Ihnen diese Reise. Natürlich stellen wir Ihnen auch gern Ihre ganz individuelle Reise in die Mongolei zusammen.


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